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Weiterbildung > Kindermitarbeiter
Die KinderMitarbeiterKonferenz vom 6. November 2010 besinnt sich auf Gottes Berufung
Wen(n) Gott beruft
400 Frauen und Männer befassten sich an der KinderMitarbeiterKonferenz im Campus Sursee mit der Frage der Berufung und der Routine. Ergänzend zu den Referaten von Wolf-Dieter Hartmann konnten zehn Workshops besucht werden. Die Tagung schloss mit dem Aufruf, andere zum Dienst freizusetzen.
Die von den drei Gemeindeverbänden Chrischona, Freie Evangelische Gemeinden (FEG) und Vereinigung Freier Missionsgemeinden (VFMG) organisierte Konferenz diente einer Standortbestimmung: Brenne ich noch für meine Aufgabe? Warum tue ich, was ich tue? Am Nachmittag konnten zwei von insgesamt zehn Seminaren besucht werden: Von "Kindergottesdienst mit Handpuppen gestalten" über ADHS-Kinder und "Glaube zu Hause" bis zu "kreatives Beten", "Kids zu Jesus führen" oder ansprechende Flyer gestalten.
Feuer muss brennen
"Ziel jeder Kinderarbeit ist es, dass Kinder und Jugendliche eine lebendige Beziehung zu Gott aufbauen lernen", sagte Wolf-Dieter Hartmann. Der Diplom-Psychologe betonte in seinen drei Vorträgen, dass alle berufen seien, aber nicht alle die Berufung annehmen würden. Auch wenn sich jemand zu einem Dienst nicht berufen fühle, könne Gott die nötigen Gaben dafür schenken. Das bedinge die Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen. "Jeder Leiter, jede Leiterin muss eine Beziehung zu Gott pflegen und diese mit den Kindern teilen wollen. Die persönliche Gemeinschaft mit Gott ist wichtiger als der Dienst, den Sie tun." Kinderarbeit müsse Priorität bekommen, weil sie die zukünftige Gemeinde darstelle. Und Kinderarbeit lege ein Fundament im Leben, an das viele später erinnert würden.
Frischer Wind
"Damit unser Herzensfeuer am Brennen bleibt, brauchen wir immer wieder frischen Wind - Ermutigung, Bestätigung, Rückbesinnung, Standortbestimmung": 400 in der Kinderarbeit engagierte Personen suchten in Sursee gemeinsam nach dem "Feuer". Sie wurden am Schluss der Veranstaltung dazu aufgefordert, ihren Sitznachbarn mitzuteilen, was ihnen an dieser Konferenz wichtig geworden war. Anschliessend wurden die Teilnehmenden gesegnet und zu ihrem weiteren Dienst ausgesendet.
ESTHER FEUZ-KUNZ
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in Sursee